Havel-Radweg - von Potsdam in die Optikstadt Rathenow
Havel-Radweg - Start in Potsdam - Juli 2022
von Potsdam in die Optikstadt Rathenow

Von Potsdam aus bis nach Rathenow führt der Fernradweg Havelradweg über ca. 140 Kilometer durch Brandenburg. Der Havel-Radweg begleitet insgesamt seinen namensgebenden Fluss über 446 km. Von Fürstenberg/Havel bis Oranienburg entspricht der Havel – Radweg die gleiche Strecke wie die Ostsee–Oberbayern (D11) - Route, welche wir hier beschrieben haben. In Mecklenburg-Vorpommern in Ankershagen an der Quelle der Havel beginnt der Radweg und führt im weiteren Verlauf an vielen Seen entlang. Wir starteten unsere Radtour in Potsdam der Hauptstadt des Landes Brandenburgs. Mit unserem 9 Euro-Ticket und unseren Fahrrädern fuhren wir mit der S-Bahn - S7 von Berlin Alexanderplatz aus nach Potsdam Hauptbahnhof. Potsdam ist bekannt als ehemalige Residenzstadt der Könige von Preußen mit zahlreichen Schloss- und Parkanlagen. Die prominenteste Sehenswürdigkeit und Wahrzeichen der Stadt ist das Schloss Sanssouci mit seinen


 




Dampfmaschinenhaus Pumpenhaus / Moschee
Dampfmaschinenhaus Pumpenhaus / Moschee

Parkanlagen. Wer Sanssouci besuchen möchte sollte im Vorfeld viel Zeit einplanen. Wir haben als erstes den Alten Markt in Potsdam an der St. Nikolaikirche als Start ausgewählt. Leider haben wir keine Fahrradwegweiser für den Havel – Radweg gefunden und sind erstmal rumgeirrt. Zum Glück gab es dort gleich eine Touristeninformation die gerade geöffnet hatte welche wir befragen konnten. Sie empfahlen uns dort über die Breite Straße zu fahren und am Ufer der Havel, am Lustgarten vorbei den Weg zu nehmen. Doch das war eine Sackgasse, da wieder mal Verbotsschilder den Weg versperrten. Google wollte uns dann dort durch die Gartenanlage führen. Das haben wohl schon viele versucht, denn es standen dort extra angebrachte Fahrradverbotsschilder. Wir sind dann lieber wieder zurück an die Breite Straße und dort links runter bis zum Dampfmaschinenhaus Pumpenhaus / Moschee gefahren. Hier haben wir dann, auf der anderen Straßenseite den ersten


 




Havel-Radweg - ein Blick zurück auf Potsdam
Havel-Radweg - ein Blick zurück auf Potsdam

Wegweiser für den Havel – Radweg gefunden. Also bis Zeppelinstrasse, dort über die Breite Straße an der Ampel und zurück zur Moschee. Dort rechts und jetzt ging es wirklich immer dicht am Ufer der Havel entlang. Zunächst fuhren wir bis zum Olympiastützpunkt Brandenburg e.V. Potsdam. Dieser liegt auf dem Gelände des ehemaligen Luftschiffhafen Potsdam, und ist wirklich schön gelegen direkt am Havelufer. Weiter am Ufer entlang ging es jetzt bis zum Petzinsee. Caputher Chaussee, Baumgartenbrück bis zur Theodor Fontane – Gedenkstele. Und hier geht der Havel – Radweg rechts hoch zur Brücke. Auch hier wurde ein Fahrradhinweisschild entfernt oder vergessen. Oben auf der Brücke geht es links herum. Nun begann ein wenig nicht so schöner Abschnitt des Havel – Radweges. Es ging Straßen begleitend bei regem Wochendverkehr nach Werder an der Havel, recht bekannt durch sein Baumblütenfest in jedem Frühjahr. In Werder fehlen die


 




Havel-Radweg Spiel- und Sportplatz FC Deetz
Havel-Radweg Spiel- und Sportplatz FC Deetz

Fahrradhinweisschilder auch und dadurch haben wir uns auch mal wieder schön verfranzt. Hat man sich aber durch Werder / Havel durchgewurschtelt ist der Fahrradweg wieder Uferbegleitend und wunderschön. Ist man an der Auto- und Personenfähre Ketzin kann man dort übersetzen und das Schloss Paretz besuchen. Hier in der friedlichen Havellandschaft genossen Königin Luise und ihre Familie alljährlich die Sommermonate im Schloss. Das Schloss und das Dorf Paretz wurden von 1797 bis 1804 von David Gilly als Sommerresidenz für den Kronprinzen Friedrich Wilhelm (III.) und seine Gemahlin Luise errichtet. Mit der Fähre zurück ging es nun bis nach Deetz. Hier gibt es eine kleine niedliche Badestelle am Spiel- und Sportplatz FC Deetz. Die freiwillige Feuerwehr der Gemeinde hatte hier gerade ein Zeltlager und eine Ausbildung der jüngsten Feuerwehrkinder veranstaltet. Um hier zu baden haben wir den Havel – Radweg kurz verlassen und es hatte


 




Havelradweg - von Potsdam nach Rathenow
Havelradweg - von Potsdam nach Rathenow

sich gelohnt. Dann noch kurz zur Feldsteinkirche des Dorfes, welche aus dem 12. Jahrhundert stammt. Wieder zurück auf dem Havel – Radweg ging es jetzt bis zum Havelstübchen, welches wir unbedingt empfehlen können. Freundliche und schnelle Bedienung sowie ein sehr gutes Essenangebot. Wir haben aber nur ein Radler genossen und sind dann weiter. Wir fuhren durch das beeindruckende Gebiet der Deetzer Erdlöcher gefahren. Diese Deetzer Erdlöcher dienten von 1850 bis 1950 also hundert Jahre lang, als Tongruben. Hier wurde der Rohstoff für Auerziegel geliefert, welche dann über die Havel nach Berlin verschifft wurden. Danach hat man die Möglichkeit den Aussichtsturm des Götzer Berges zu besteigen. Die ausladende Aussichtsplattform befindet sich in 27 m Höhe. Als nächstes Highlight des Havel – Radweges kam das Schloss Gollwitz. Dieses Schloss ist seit 2009 Begegnungsstätte für jüdische und nichtjüdische Menschen.


 




Havelradweg - Schloss Gollwitz - Havelland
Havelradweg - Schloss Gollwitz - Havelland

Während unseres Besuches wurden wir sofort eingeladen dort in einfach gehaltenen Zimmern zu Übernachten. Wir lehnten aber dankend ab, da wir mindestens bis Brandenburg an der Havel noch radeln wollten. Draußen waren schon wieder 30 Grad und es ging jetzt mal wieder Straßen begleitend bis nach Brandenburg an der Havel. Bekannt ist Brandenburg an der Havel für seine gotischen Gebäude aus Backstein, darunter auch das Altstädtische Rathaus aus dem 15. Jahrhundert und dem Brandenburger Dom, dessen Kapelle eine barocke Orgel und eine bemalte Gewölbedecke hat. Diese beiden Gebäude haben wir besucht wobei wir in den Dom nicht hineingekommen sind, da dort eine besondere Veranstaltung für geladene Gäste war. Auch das danebenliegende Restaurant Remise hatte eine Geschlossene Veranstaltung, so dass wir hier auch keinen Kaffee trinken konnten. Nun wollten wir aber auch schnell wieder aus dem Stadtgetümmel heraus in die Natur und


 




Seecamp Malge - am Südufer des Breitlingsee
Seecamp Malge - am Südufer des Breitlingsee

fuhren nun bis zu unserem Etappenziel Seecamp Malge. Hier gibt es einen kleinen Campingplatz direkt am Südufer des Breitlingsees, der schwer eingezäunt keinen raus oder rein lässt. Nur durch die Schranke und das auch erst nach Anmeldung an der Rezeption. Fort Knox so zu sagen. Die Damen in der Rezeption waren wirklich sehr nett und wir bekamen für 21 Euro bei zwei Personen einen einsamen idyllischen Zeltplatz direkt am Breitlingsee. Gleich neben dem Zeltplatz gibt es das Malge Gasthaus am See. Weit und breit die einzige Möglichkeit was in den Magen zu bekommen. Dort haben wir dann den Abend mit einem leckeren Essen und ein paar Getränken ausklingen lassen. Am nächsten Tag wurden wir dann von einer Dame, welche mit ihrem Zwergpinscher bei uns am Ufer um 6:00 Uhr früh baden gehen musste, unliebsam geweckt. Das wäre ja nicht so schlimm, wenn der Pinscher auch gebadet hätte. Der stand aber lieber am Ufer und kläffte ohne


 




Havelradweg - ein Zeltplatz direkt am Wasser
Havelradweg - ein Zeltplatz direkt am Wasser

Pause. Die einzige Genugtuung die wir hatten war das der Breitlingsee nicht unbedingt das sauberste Gewässer. Wir sind da ja nur mit den Füßen baden gegangen. Eine Stunde später haben wir unser Zelt eingepackt und haben unsere Radtour fortgeführt. Das erste Problem war, es gibt auf dem Zeltplatz keine Frühstücksmöglichkeit. Angeblich findet sich keiner der diese Arbeit machen möchte. Unsere Hoffnung war dann, an diesem Sonntag, unterwegs ein Hotel oder eine Pension zu finden in welchen wir uns ein Frühstück erkaufen können. Wir fuhren jetzt hinter dem Zeltplatz zwischen dem Ufer des Breitlingssees und der Bahnstrecke, den Havel-Radweg nach Wusterwitz. Völlige Ruhe, kein Autolärm, nur die Vögel waren zu vernehmen. Natur pur und irgendwann kamen wir in Kirchmöser an. Mittlerweile war es 9:30 Uhr und wir versuchten in der Nähe der Dorfkirche an einer Pension unser Glück, ein Frühstück zu ergattern. Doch leider war die wegen Reichtum


 




Bäckerei Thonke - ein Frühstück am Sonntag
Bäckerei Thonke - ein Frühstück am Sonntag

oder was Anderes noch geschlossen. Wir fuhren weiter und kurz vor Plaue fragte uns ein netter Eingeborener älterer Herr mit seinem Fahrrad, ob er uns helfen könnte. Dieses Angebot schlugen wir natürlich nicht ab und fragten ihn nach einer Frühstücksmöglichkeit. Er meinte das leider alle noch um diese Uhrzeit hier schlafen und es schlecht aussieht. Aber er glaubte zu wissen das die Bäckerei Thonke heute bestimmt aufhätte. Wir bedankten uns und folgten seiner Beschreibung. Kurz hinter dem Winkelturm, ein Relikt aus Adolfs Zeiten auf der linken Seite bei Netto war die Bäckerei Thonke und sie hatte tatsächlich offen. Wir waren gerettet. Es gibt hier auf diesem Landstrich wirklich keine Möglichkeit etwas Essbares an einem Sonntag aufzutreiben. Danach fuhren wir noch einmal ein kleines Stück zurück und besichtigten ein historisches Betriebsgelände, welches hier unübersehbar sich befindet. 1914 fiel der Beschluss, zwischen dem Dorf Möser


 




Plaue Havel Königlich-Preußische Pulverfabrik
Plaue Havel Königlich-Preußische Pulverfabrik

und der Stadt Plaue auf der abgelegenen Halbinsel die Königlich-Preußische Pulverfabrik bei Plaue Havel zu errichten. Nicht zu übersehen ist der 65 Meter hohe Wasserturm. 1920 übernahm die Reichsbahn das Gelände um Güterwagen und Lokomotiven aufzuarbeiten. Danach wurde es ein Panzerwerk und später das Walzwerk Willi Becker, welches 1992 abgewickelt wurde. Jetzt führte uns der Havel – Radweg über die Brücke nach Plaue, wo links der Wendsee und rechts der Plauer See liegt. Durch den Stadtpark kamen wir dann am Schloss Plaue an was unsere letzte Frühstücksoption gewesen wäre. Es liegt am Westufer der Havel unmittelbar an deren Abfluss aus dem Plauer See. Danach ging es die Plauer Landstraße folgend über die Brücke in Richtung Brandenburg an der Havel. Hinter der Brücke geht es dann links in den Briester Weg. Jetzt ging es immer Starßenbegleitend zunächst nach Briest und dann weiter nach Tieckow. Kurz hinter Tieckow


 




Havelradweg - Fähre Pritzerbe -  in Havelsee
Havelradweg - Fähre Pritzerbe - in Havelsee

verließen wir die Straße und folgten einen Weg Richtung Fohrde. In Fohrde verließen wir den Havel – Radweg noch einmal kurz und fuhren nach links zur Villa Fohrde. Dort gab es einen kleinen Strand wo man noch mal schnell in die Havel springen konnte. Danach ging es am Bahnhof Fohrde vorbei nach Pritzerbe. Pritzerbe ist ein Ortsteil der Stadt Havelsee. Da wir uns vorher nicht wirklich mit der Route des Havel – Radweges beschäftigt hatten wurden wir nun hier in Pritzerbe richtig in die Irre geschickt. Havel – Radweg – Hinweisschilder? Naja nach Studium unser Fahrradkarte bemerkten wir das wir mit der Fähre Pritzerbe über die Havel setzen mussten. Eine Straße brachte uns dann nach Bahnitz und dort an den Biwakplatz. Hier nutzen wir die vorhandene Badestelle erneut zum Baden und das bei regem Schiffsverkehr. Hier in Bahnitz steht die kleinste Kirche Deutschlands. Nun ging es weit ab von der Havel durch das Milower Land, an Sonnenblumenfeldern


 




Havelradweg - Biwakplatz Bahnitz - Badestelle
Havelradweg - Biwakplatz Bahnitz - Badestelle

vorbei bis nach Milow. Hier in Milow gab es dann kurz vor der Brücke wieder eine Baustelle und wir verirrten uns wieder. Wir sind über diese Brücke gefahren, was wir nicht tun sollten und kamen dann an der B 102 an, welche wir dann auch bis Rathenow folgten. Dies war aber ein anderer Fernradweg, nämlich die Tour Brandenburg, welche wir auch noch machen werden. Die Stadt Rathenow unser Ziel, Stadt der Optik, hat vielleicht seine Besonderheiten und Sehenswürdigkeiten. Hier wurden zu DDR Zeiten die meisten Brillen hergestellt. Wir wollten jetzt nur noch zum hiesigen Bahnhof und mit unserem 9 Euro Ticket nach Berlin fahren. Es war 15:00 Uhr und der Zug RE 4 wird nach Ludwigsfelde, wird hier in Rathenow eingesetzt. Mit unseren Fahrrädern sind wir gerade noch so mit reingekommen und Sitzplätze gab es auch nicht mehr. Fazit: Der Havel – Radweg ist in der Gesamtheit ein wunderschöner Radfernweg. Wir sind diesmal gemütlich mit normalen Tourenrädern,


 




Havelradweg - von Potsdam nach Rathenow
Havelradweg - von Potsdam nach Rathenow

die Strecke von Potsdam aus, bis nach Rathenow geradelt. Der Radweg selbst ist durchweg gut ausbebaut und somit auch für Familien mit Kindern geeignet. Die Beschilderung auf diesem Havelradwegsabschnitt lässt leider oft zu wünschen übrig. Die Schilder fehlen teils ganz oder sind verwirrend aufgestellt. Man sollte sich die Route unbedingt einmal vorher auf der Karte ansehen, um sich nicht zu verfahren. Die Havel ist leider nicht der sauberste Fluss und somit das baden teilweise grenzwertig. Wenn man so wie wir den Havel – Radweg an einem Wochenende bestreitet, solltet man unbedingt einen Hänger mit Essen bei haben, oder vorher genau planen wo man was Essen kann. Als Radtour macht der Havel –Radweg aber wirklich spaß und er ist unterwegs mit reichlich Sehenswürdigkeiten gespickt. Er ist ein gelungener Mix aus Natur und Historische Ereignissen.








Weitere Informationen

Havel-Radweg
Der Havel-radweg ist ein Radfernweg welcher am 8. Mai 2009 eröffnet wurde. Er zählt zu den schönsten Radwegen Deutschlands und ist ein gelungener Mix aus Natur und Historie. Er führt 446 Kilometer die Havel mit ihren vielen Seen begleitend der Radler durch vier verschiedene Bundesländer. Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Berlin und Sachsen-Anhalt wobei der Start an der Quelle der Havel in Ankershagen beginnt und das Ziel die Mündung der Havel in die Elbe bei Gnevsdorf erreicht ist. Die Beschilderung des Havel-Radweges ist ein dunkelblaues Schild mir mit einem orangefarbenen Fahrrad und einem hellblauen, geschwungenen Band. Auf diesem ist dann der Schriftzug Havel RADWEG in Weiß.


Sehenswürdigkeiten
Havelradweg - von Potsdam nach Rathenow
Havelradweg - von Potsdam nach Rathenow

  1. Potsdam
    • Schloss Sanssouci und Park Sanssouci
    • Neues Palais
    • Holländisches Viertel
    • St. Nikolaikirche
  2. Schloss Caputh
  3. Werder (Havel)
    • Werderaner Wachtelberg
    • Schloss Petzow
  4. Schloss Paretz
  5. Aussichtsturm des Götzer Berges
  6. Schloss Gollwitz
  7. Brandenburg an der Havel
    • Dom St. Peter und Paul
    • St. Katharinenkirche
    • St. Gotthardtkirche
  8. Stadt Plaue
    • Königlich-Preußische Pulverfabrik
    • Plauer Schloss
  9. Rathenow
    • Optikpark
    • Sternenpark Westhavelland
    • Bismarckturm Rathenow

Kurzinfos & Map

Unser gefahrener Havelradweg auf der Karte

Gebiet - Deutschland - Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Berlin, Sachsen-Anhalt
Radweg - Havel-Radweg
Ausrüstung - Mit normalen Tourenrad (Ü50)
Startort - Alter Markt Potsdam
Zielort - Rathenow
Länge - ca.140 km
Dauer - 2 Tage Tage
Familiengeeignet - ja



Weiterführende Webseiten
Havelradweg - von Potsdam nach Rathenow
Havelradweg - von Potsdam nach Rathenow
Wikipedia – Die freie Enzyklopädie
Havelradweg (Wikipedia)
Radwanderweg (Wikipedia – Die freie Enzyklopädie)
Andere Beschreibungen
Abenteuer Havel-Radweg (www.reiseland-brandenburg.de)
Eine bezaubernde Tour entlang der Havel (www.dein-havelland.de)
Havel-Radweg (www.wildganz.com)
Havel-Radweg: Für Radler ein Hochgenuss (www.radtouren.net)
Havel-Radweg (www.fahrrad-tour.de)
Havel-Radweg (radtouren-magazin.com)


Routenvorschläge - Fahrradtouren
Havelradweg - von Potsdam nach Rathenow
Havelradweg - von Potsdam nach Rathenow
Fahrradtour
Ostsee - Oberbayern (D-Route 11)
Strecke 1645 km
Start und Ziel Rostock bis Freilassing
Fahrradtour-Highlights - Kurzbeschreibung

Ein Radfernweg von Rostock in Mecklenburg-Vorpommern nach Freilassing in Oberbayern. Der über ca. 1.645 Kilometer lange Fernradweg verläuft über schon viele andere vorhanden Radweg. Von Rostock nach Wittenberg die EuroVelo Route (EV7). Bis Berlin-Charlottenburg entspricht der Weg dem Berlin–Kopenhagen Radweg und bis nach Bernburg an Saale der Europaroute (D3). Bis Zell im Fichtelgebirge nutzt die D-Route D11 den Saale-Radweg. Die Ostsee–Oberbayern-Route führt durch das Platte Land mit den 1000 Seen von Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburgs über die Mittelgebirge des Thüringer Waldes und Oberfrankens. Weiter führt er dann über das hügelige Nieder- und Oberbayern bis man die Alpen sieht. Ostsee - Oberbayern (D-Route 11) - Fürstenberg/Havel bis Oranienburg April 2022


Havelradweg - von Potsdam nach Rathenow
Havelradweg - von Potsdam nach Rathenow
Fahrradtour
Radweg Berlin Kopenhagen
Strecke 650 km
Start und Ziel Start: Berlin - Ziel: København
Fahrradtour-Highlights - Kurzbeschreibung

Von Berlin, Brandenburg über Mecklenburg-Vorpommern bis nach Dänemark führt der Radfernweg Berlin–Kopenhagen. Über 650 Kilometer von Berlin über Oranienburg, Fürstenberg/Havel, Waren (Müritz) und Rostock bis nach Kopenhagen. Der Radweg Berlin–Kopenhagen verläuft überwiegend über separate Radwege weg von den Straßen oder eben auf Nebenstraßen mit sehr wenig Verkehr geführt wird. In Dänemark ist der Radweg identisch mit der nationalen Route 9 und so ist er dort auch ausgeschildert.


Havelradweg - von Potsdam nach Rathenow
Havelradweg - von Potsdam nach Rathenow
Fahrradtour
Radweg Berlin Usedom
Strecke 337 km
Start und Ziel Start: Berlin - Ziel: Usedom
Fahrradtour-Highlights - Kurzbeschreibung

Durch die Bundesländern Berlin, Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern führt der Radfernweg Berlin–Usedom auf einer Länge von 337 Kilometern. Ein Radfernweg dessen Realisierung im Jahre 2002 begonnen hat und durch den ADFC am 30. August 2007 eröffnet wurde. In Berlin geht er zunächst über den Pankeradweg. Danach durch das Barnimer Land, die Uckermark und durch Vorpommern nach Peenemünde auf die Insel Usedom.


Havelradweg - von Potsdam nach Rathenow
Havelradweg - von Potsdam nach Rathenow
Fahrradtour
Alte Salzstraße
Strecke 90 km
Start und Ziel Start: Lüneburg - Ziel: Lübeck
Fahrradtour-Highlights - Kurzbeschreibung

Eine alte Handelsstraße zwischen Lüneburg und Lübeck dient als Grundlage des Fernradweges Alte Salzstraße. Große Teile des Lüneburger Salzes wurden zu Zeiten der Hanse über die ehemals wichtige Nord-Süd-Verbindung auf der Alten Salzstraße bis nach Lübeck als Hauptort der Hanse und wichtigster Ostseehafen transportiert. 1398 mit Fertigstellung des Stecknitz-Kanals wurde der Transport dann überwiegend auf dem Wasser vollzogen. Der Radfernweg Alte Salzstraße verläuft überwiegen entlang des Elbe-Lübeck-Kanals und ist zirka 90 Kilometer lang.


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